GODVIEW Hilfe & Bedienungsanleitung
Alles, was Sie wissen müssen — von der Anmeldung bis zum fortgeschrittenen 3D-Werkzeug. Klicken Sie links auf ein Thema oder scrollen Sie einfach durch.
Anmeldung
Die Anmeldeseite ist der Einstiegspunkt in GodView. Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort ein, um auf Ihre Organisationen und 3D-Ansichten zuzugreifen.
So geht's
- Rufen Sie die Startseite auf — Sie werden automatisch zur Anmeldung weitergeleitet, wenn Sie noch nicht eingeloggt sind.
- Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort in das Formular ein.
- Klicken Sie auf "Anmelden".
- Nach erfolgreicher Anmeldung gelangen Sie zur Übersicht Ihrer Organisationen.
Organisations-Übersicht
Nach dem Login sehen Sie eine Liste aller Organisationen, zu denen Sie Zugang haben. Jede Organisation verwaltet eigene 3D-Ansichten, Inhalte und Nutzer.
So geht's
- Klicken Sie auf eine Organisation, um deren Verwaltungsseite zu öffnen.
- Admins können mit "Neue Organisation" eine weitere Organisation anlegen.
- Klicken Sie auf "Ansicht öffnen", um direkt zur 3D-Weltkarte zu gelangen.
Organisations-Einstellungen
Im Einstellungen-Tab können Editoren die Grundkonfiguration ihrer Organisation verwalten: Name, URL-Pfad, Kamerastandpunkte (POIs) und gefährliche Aktionen wie das Löschen.
So geht's
- Öffnen Sie eine Organisation und wechseln Sie zum Tab "Einstellungen".
- Bearbeiten Sie Name und Route, wenn nötig.
- Fügen Sie Kamerastandpunkte (POIs) hinzu, die in der 3D-Ansicht als Schaltflächen erscheinen.
- Zum Löschen der Organisation klicken Sie auf "Organisation löschen" und bestätigen Sie.
Nutzer-Verwaltung
Im Nutzer-Tab verwalten Editoren, wer Zugang zur Organisation hat und welche Rechte diese Person besitzt.
So geht's
- Öffnen Sie eine Organisation und wechseln Sie zum Tab "Nutzer".
- Laden Sie neue Mitglieder per E-Mail ein.
- Vergeben Sie Rollen: Betrachter (nur Lesen), Redakteur (Inhalte bearbeiten) oder Admin (volle Kontrolle).
- Entfernen Sie Mitglieder über das Löschen-Symbol neben dem jeweiligen Eintrag.
Inhalte & Medien
Der "Inhalte"-Reiter ist die Medienverwaltung Ihrer Organisation. Über drei separate Schaltflächen fügen Sie Tilesets, GLB-Modelle und Bilder hinzu.
So geht's
- Öffnen Sie eine Organisation und wechseln Sie zum Reiter "Inhalte".
- Tileset hinzufügen: Öffnet einen Dialog, in dem Sie eine URL eingeben, eine ZIP-Datei vom Server hochladen (mit Fortschrittsbalken) oder ein Cesium Ion Asset per Token verknüpfen können.
- GLB hinzufügen: Öffnet einen Dialog zum Hochladen einer einzelnen .glb-Datei. Nach dem Upload erscheint das Modell in der Tilesets-Liste und kann in der 3D-Ansicht platziert werden.
- Bild hinzufügen: Öffnet einen Dialog zum Hochladen eines oder mehrerer Bilder. Wählen Sie vorher das richtige Preset (DJI Standard, DJI Thermal, Generisch EXIF oder Manuell) passend zur Kameraquelle.
- Hochgeladene Bilder mit GPS-Koordinaten erscheinen nach dem Upload als farbige Punkte auf der 3D-Karte.
- Bereits hochgeladene Tilesets und Bilder können in der Liste umbenannt, neu positioniert oder gelöscht werden.
Neue Organisation erstellen
Als Editor können Sie weitere Organisationen für verschiedene Projekte oder Kunden anlegen. Jede Organisation hat eine eigene URL und eigene Inhalte.
So geht's
- Klicken Sie auf der Organisations-Übersicht auf "Neue Organisation".
- Geben Sie einen Namen und einen URL-Pfad (Route) ein. Der Pfad bestimmt die Adresse der 3D-Ansicht: /view/IhrPfad.
- Klicken Sie auf "Erstellen".
- Sie werden automatisch zur neuen Organisations-Verwaltungsseite weitergeleitet.
Globus-Ansicht
Der Globus ist das Herzstück von GodView — eine interaktive 3D-Weltkarte, die georeferenzierte Tilesets, Fotos, Marker und eigene 3D-Objekte anzeigt.
So geht's
- Öffnen Sie eine Organisation und klicken Sie auf "Ansicht öffnen".
- Navigation: Linke Maustaste dreht den Globus, rechte Maustaste schwenkt, Scrollrad zoomt.
- Touchscreen: 1 Finger bewegt die Kamera (Schwenken), 2-Finger-Pinch zoomt, 3 Finger rotieren die Ansicht.
- Klicken Sie auf Marker oder Fotopunkte, um Details anzuzeigen.
Werkzeugleiste
Am unteren Rand der 3D-Ansicht befindet sich die Werkzeugleiste mit allen Interaktionswerkzeugen.
So geht's
- Marker — Klicken Sie auf "Marker", um Messpunkte mit Beschriftung auf der Karte zu setzen.
- Messen — Klicken Sie auf "Messen", um Strecken und Flächen zu messen.
- Zeichnen — Klicken Sie auf "Zeichnen", um Polygone und Flächen auf dem Globus einzuzeichnen.
- Schnitt — Klicken Sie auf "Schnitt", um Teile eines 3D-Tilesets mit einer Clipping Box auszublenden.
- Farben — Klicken Sie auf "Farben", um Helligkeit, Kontrast, Gamma und Farbton der Szene anzupassen.
- PDF — Erscheint nur im Orthogonal-Modus; exportiert die aktuelle Draufsicht als maßstäbliches PDF.
- Bewegen / Drehen — Erscheinen, wenn ein platzierbares Modell (kein 3DTILES) ausgewählt ist.
Marker setzen
Mit dem Marker-Werkzeug setzen Sie benannte Messpunkte auf der Karte. Marker werden gespeichert und sind für alle Mitglieder der Organisation sichtbar.
So geht's
- Klicken Sie in der Werkzeugleiste auf Marker.
- Geben Sie optional einen Namen und wählen Sie eine Farbe für den neuen Marker.
- Klicken Sie auf eine beliebige Stelle auf dem Globus, um dort einen Marker zu platzieren. Die Kameraposition zum Zeitpunkt des Klickens wird mitgespeichert.
- Der Marker erscheint sofort als farbiger Pin auf der Karte und als Eintrag im Seitenmenü (Marker-Tab).
- Klicken Sie erneut auf Marker oder schließen Sie das Panel, um das Werkzeug zu beenden.
Strecken & Flächen messen
Das Messwerkzeug berechnet Distanzen zwischen beliebig vielen Punkten auf dem Globus und zeigt die Gesamtstrecke in Metern an.
So geht's
- Klicken Sie in der Werkzeugleiste auf Messen.
- Klicken Sie im Panel auf Messen starten.
- Setzen Sie Punkte auf dem Globus — nach jedem Klick wird die Gesamtlänge aktualisiert.
- Klicken Sie auf Speichern, um die Messung abzuschließen. Sie erscheint dann im Seitenmenü unter „Messungen“.
- Über Abbrechen oder erneutes Klicken auf das Werkzeug verwerfen Sie die Messung.
Flächen zeichnen
Mit dem Zeichenwerkzeug zeichnen Sie Polygone auf den Globus. Gespeicherte Zeichnungen können im Seitenmenü ein-/ausgeblendet und als Grundlage für die orthogonale Draufsicht und den PDF-Export verwendet werden.
So geht's
- Klicken Sie auf Zeichnen in der Werkzeugleiste.
- Klicken Sie im Panel auf "Zeichnen starten".
- Setzen Sie mindestens drei Punkte auf dem Globus, um ein Polygon zu definieren.
- Klicken Sie auf "Speichern" — das Polygon wird serverseitig gesichert und für alle Mitglieder sichtbar.
- Gespeicherte Zeichnungen erscheinen im Seitenmenü → Marker-Tab unter "Zeichnungen".
- Klicken Sie im Seitenmenü auf das Kamera-Symbol neben einer Zeichnung, um den Orthogonal-Modus zu aktivieren: Die Kamera schwenkt senkrecht über das Polygon und wechselt in Draufsicht.
- Im Orthogonal-Modus erscheint in der Werkzeugleiste PDF — damit exportieren Sie die maßstäbliche Draufsicht als PDF.
Clipping-Werkzeug
Das Clipping-Werkzeug blendet Teile eines 3D-Tilesets entlang einer wählbaren Achse (X, Y oder Z) aus. So können Innenräume, Querschnitte oder abgegrenzte Bereiche freigelegt werden.
So geht's
- Klicken Sie auf Schnitt in der Werkzeugleiste — das Clipping-Panel erscheint über der Leiste.
- Wählen Sie im Dropdown "Modell" das gewünschte 3D-Tileset aus der Liste (nur 3DTILES-Modelle werden unterstützt).
- Aktivieren Sie den Toggle Aktiv, um den Schnitt einzuschalten.
- Wählen Sie die Schnittachse: X (links-rechts), Y (vorne-hinten) oder Z (oben-unten).
- Schieben Sie den Position-Regler, um die Schnittebene entlang der gewählten Achse zu verschieben.
- Aktivieren Sie Invert, um den sichtbaren und ausgeblendeten Bereich zu tauschen.
Farben-Werkzeug
Das Farben-Werkzeug ist eine <b>Tonwertkorrektur</b> für die gesamte 3D-Szene. Es verändert keine Farbe eines einzelnen Tilesets, sondern passt fünf globale Bildparameter per Schieberegler an.
So geht's
- Klicken Sie auf Farben in der Werkzeugleiste — das Panel erscheint über der Leiste.
- Brightness (−1 bis +1): Helligkeit der gesamten Szene erhöhen oder absenken.
- Contrast (0 bis 2): Kontrast erhöhen (> 1) oder abflachen (< 1).
- Hue (0 bis 1): Farbton der gesamten Szene verschieben.
- Saturation (0 bis 4): Farbintensität erhöhen (> 1) oder in Graustufen konvertieren (= 0).
- Gamma (0 bis 3): Gamma-Korrektur für die Helligkeitsverteilung (Standard = 1).
- Klicken Sie auf Reset, um alle Regler auf die Standardwerte zurückzusetzen.
Bild-Inspektion (Mobilgerät)
Die Inspektionsseite ist für Mobilgeräte optimiert. Mitarbeiter vor Ort öffnen sie über das Kamera-Symbol im Seitenmenü und können Fotos direkt mit GPS-Position in die Organisation hochladen.
So geht's
- Öffnen Sie das Seitenmenü (Burger-Symbol oben links in der 3D-Ansicht) — im Kopf des Menüs sehen Sie rechts neben dem Zahnrad das Inspect-Symbol.
- Klicken Sie auf Inspect — die Seite
/view/inspect/IhreProjektRoutewird geöffnet (optimiert für Mobilgeräte). - Erlauben Sie dem Browser bei der ersten Nutzung den Zugriff auf Kamera und Standort (GPS).
- Klicken Sie auf Foto aufnehmen oder Datei auswählen, um ein Foto zu erfassen.
- Der aktuelle GPS-Standort wird automatisch ermittelt und angezeigt.
- Klicken Sie auf Hochladen — das Foto erscheint sofort als Punkt auf der 3D-Karte für alle eingeloggten Nutzer.
Tilesets & Bilder
Im Tilesets-Tab des Seitenmenüs verwalten Sie alle geladenen 3D-Datensätze. Schalten Sie diese einzeln ein oder aus, fliegen Sie direkt zu ihnen oder passen Sie ihre Darstellung an.
So geht's
- Öffnen Sie das Seitenmenü mit dem ☰-Symbol oben links in der 3D-Ansicht.
- Wechseln Sie zum Tab "Tilesets".
- Schalten Sie ein Tileset mit dem Toggle ein oder aus.
- Klicken Sie auf den Namen, um die Kamera dorthin zu fliegen.
- Editoren können Tilesets mit dem Bearbeiten-Symbol umbenennen, positionieren oder löschen.
Kameraansichten (POIs)
Im Kamera-Tab stehen gespeicherte Standpunkte (POIs) als Schaltflächen bereit. Mit einem Klick fliegt die Kamera sofort an die gewünschte Position.
So geht's
- Öffnen Sie das Seitenmenü und wechseln Sie zum Tab "Kamera".
- Klicken Sie auf einen gespeicherten Standpunkt, um dorthin zu fliegen.
- Nutzen Sie das Suchfeld ("Ort suchen"), um einen freien Ort auf der Erde zu finden.
- Editoren können neue POIs im Organisations-Verwaltungsbereich unter "Einstellungen → Kamerastandpunkte" anlegen.
Marker, Messungen & Zeichnungen
Im Marker-Tab sehen Sie alle gesetzten Marker, gruppiert nach Ersteller. Von hier aus können Sie schnell zu einzelnen Markern navigieren.
So geht's
- Öffnen Sie das Seitenmenü und wechseln Sie zum Tab "Marker".
- Klicken Sie auf einen Marker-Eintrag, um die Kamera direkt dorthin zu fliegen.
- Die Sichtbarkeit ganzer Nutzergruppen lässt sich mit einem Klick auf das Auge-Symbol ein- oder ausblenden.
- Klicken Sie auf das Bearbeiten-Symbol, um einen Marker umzubenennen, zu verschieben oder zu löschen.
3D-Assets platzieren
Vordefinierte 3D-Modelle (Fahrzeuge, Baumaschinen, Hilfsobjekte u. a.) können per Drag & Drop direkt auf den Globus gezogen werden. Das Modell wird automatisch an der geklickten Position auf dem Gelände oder Tileset abgelegt.
So geht's
- Klicken Sie in der Werkzeugleiste auf Bauen — das Asset-Panel öffnet sich über der Leiste mit einem durchsuchbaren Raster aller 3D-Modelle.
- Durchsuchen Sie die Kategorien (z. B. Baumaschinen, Fahrzeuge) — klicken Sie auf den Kategorienamen um sie aus-/einzuklappen.
- Drag & Drop (Desktop): Klicken Sie ein Asset-Vorschaubild an, halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie das Modell auf den gewünschten Punkt auf dem Globus — lassen Sie die Maustaste los, um es dort abzulegen.
- Touch (Tablet/Handy): Drücken Sie ein Asset-Bild gedrückt und ziehen Sie es auf den Globus — beim Loslassen wird das Modell platziert.
- Nach dem Ablegen erscheint das Modell sofort in der Szene. Wählen Sie es an, um Bewegen / Drehen zu nutzen und es feinzujustieren.
- Das Objekt wird automatisch im Backend gespeichert — kein zusätzliches "Speichern" nötig.
Anzeigeeinstellungen
Der Einstellungen-Tab enthält sechs aufklappbare Bereiche für Rendering-Qualität, Globus-Layer, Navigation, Marker-Darstellung, 3D-Modelle und die Orthogonal-Ansicht.
So geht's
- Öffnen Sie das Seitenmenü und wechseln Sie zum Tab Einstellungen (Zahnrad-Symbol).
- Performance — Detailgrad (SSE): Schieberegler 2–64. Niedriger Wert = höhere Auflösung, mehr GPU; hoher Wert = bessere Framerate. Die Buttons Qualität (−1) und Performance (+1) erlauben Feinjustierung.
- Globus und Daten: Globus anzeigen (bei Deaktivierung Hintergrundfarbe wählbar) · Google Photorealistic 3D (aktiviert fotoreale Google-Earth-Tiles; sperrt Terrain & Globe Layer) · Terrain anzeigen · Globe Layer (Kartenhintergrund-Auswahl: Bing, OSM …) · OSM Gebäude · Grid anzeigen (geografisches Gitternetz) · Risserkennung (Shader) (experimenteller Rissdetektor).
- Navigation — Panorama-Modus (Umschauen): First-Person-Navigation. Linksklick = Kamera fliegt zur angeklickten Stelle; Rechtsklick + Ziehen = Kamera dreht sich; Scrollrad = Zoom. Tastaturkürzel: WASD horizontal, Q / E auf / ab. Nicht verfügbar im Orthogonal-Modus.
- Markierungen: Nur meine Elemente (filtert auf eigene Marker/Messungen) · Sichtweite (m) (Toggle + Schieberegler 50–10 000 m; Marker außerhalb werden ausgeblendet) · Marker hinter Objekten verdecken (Tiefentest; im Ortho-Modus deaktiviert) · Clustering aktivieren (fasst nahe Marker zusammen; im Ortho-Modus deaktiviert) · Freie Bewegung (Gizmo) (Objekte im Raum statt auf Geländeoberfläche verschieben).
- 3D Modelle — Sichtweite 3D Objekte (m): Toggle + Schieberegler 50–10 000 m. GLB-Modelle und platzierte Assets jenseits dieses Radius werden ausgeblendet.
- Orthogonal-Ansicht — Clipping-Offset (1–10 m): Bestimmt, wie viel Tiefe vor und hinter der Zeichnungsfläche in der Ortho-Draufsicht sichtbar bleibt.
GodView im Überblick
GodView ist eine webbasierte Digital-Twin-Plattform, die 3D-Geodaten, Fotodokumentation und Kollaborationswerkzeuge in einer einzigen Oberfläche vereint — ohne Installation, direkt im Browser.
So geht's
- Kein App-Install notwendig — GodView läuft in jedem modernen Browser.
- Alle Daten werden zentral gespeichert — alle Teammitglieder sehen sofort Änderungen.
- Unterstützt große 3D-Tilesets (Photogrammetrie, LiDAR, BIM) sowie Echtzeit-GPS-Fotos.
- Rollenbasiertes Zugriffsmodell: Betrachter (Lesen), Editor (Bearbeiten), Admin (Volle Kontrolle).